Manche empfinden eine Sitzung im Anfall als erleichternd. Der eigentliche Ansatz liegt aber in der Behandlung zwischen den Anfällen, um Häufigkeit und Stärke zu beeinflussen.
Beschwerden & Anwendungsbereiche
Migräne & Kopfschmerzen
Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Ob er pocht oder drückt, morgens da ist oder abends kommt, an der Schläfe sitzt oder im Nacken beginnt — jede dieser Angaben führt in der TCM zu einer anderen Einordnung und zu anderen Punkten.
Warum die TCM so genau nach dem Kopfschmerz fragt
In der chinesischen Medizin wird der Kopfschmerz nach Lage und Charakter zugeordnet. Schmerz an den Schläfen wird anders eingeordnet als Druck an der Stirn oder ein ziehender Schmerz im Hinterkopf, und ein pochender Schmerz anders als ein dumpfer. Dazu kommt der Zeitpunkt: Kopfschmerz, der zyklusabhängig auftritt, weist in eine andere Richtung als einer, der nach durchgearbeiteten Tagen erscheint. Diese Unterscheidungen bestimmen, welche Punkte gewählt und ob Kräuter ergänzt werden.
Therapeutischer Ansatz
Vorgehen im Akupunktur Zentrum Olten bei Migräne und Kopfschmerzen
Behandelt wird meist in einer Serie, weil sich die Wirkung über mehrere Sitzungen aufbaut. Neben Punkten am Kopf werden solche an Händen und Füssen genadelt. Geht der Schmerz vom Nacken aus, wird die Muskulatur zuvor mit Tuina oder Schröpfen gelöst. Bei häufigen Anfällen ergänzt eine Kräuterrezeptur die Behandlung zwischen den Terminen. Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Muster zu erkennen.
Hinweis
Plötzlich einsetzender heftigster Kopfschmerz, Kopfschmerz mit Fieber und Nackensteife, mit Sehstörungen, Lähmungen oder Verwirrtheit sowie Kopfschmerz nach einem Sturz sind Notfälle und gehören sofort ärztlich abgeklärt.
Verfahren bei Migräne und Kopfschmerzen
Die folgenden Behandlungen können je nach Befund und Beschwerdeschwerpunkt geeignet sein. Im persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, was für Sie passt.
Akupunktur
Zur Behandlung
Akupressur
Zur Behandlung
Phytotherapie (Kräutertherapie)
Zur Behandlung
Checkup & Diagnostik
Zur Behandlung
Häufige Fragen
Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Migräne & Kopfschmerzen und Traditionelle Chinesische Medizin.
Üblich ist eine Serie von acht bis zehn Sitzungen über mehrere Wochen. Danach lässt sich einschätzen, ob es weitergeht.
Ja. Änderungen an einer verordneten Medikation besprechen Sie mit der verschreibenden Ärztin oder dem Arzt, nicht in der TCM-Praxis.
Es zeigt Zusammenhänge mit Schlaf, Zyklus, Wetter oder Belastung, die im Gespräch sonst untergehen.
Hinweis: Welche Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin aktuell angeboten werden, hängt von der Qualifikation der jeweiligen Therapeutin oder des jeweiligen Therapeuten ab. Es kann zu personellen Wechseln kommen, wodurch sich das Leistungsangebot verändert. Bitte beachten Sie das jeweilige Therapeutenprofil auf dieser Seite für Informationen zur Qualifikation.
Termin anfragen
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